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ClangCampus – Uni:versum Musik

Ein Podcast über die Ann?herung von Wissenschaft an die Musik und umgekehrt

Was hat Philosophie mit Musik zu tun? Wie klingt Mathematik? Welche Verbindung gibt es von Jura zu praktischer Musik?

Der Masterstudiengang Musikvermittlung/Konzertp?dagogik am Leopold Mozart College of Music hat im Dialog mit Vertreterinnen und Vertretern von sieben F?chern der Universit?t Augsburg einige Verbindungen freigelegt und musikalisch kommentiert. Dabei sind sieben Podcasts zu folgenden Themen entstanden:

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  • Musik und Künstliche Intelligenz
  • Musik und Recht
  • Musik und Philosophie
  • Musik und 伟德国际_伟德国际1946$娱乐app游戏ien
  • Musik und Literatur
  • Musik und Mathematik
  • Musik und Frieden
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Sie schaffen künstlerisch-wissenschaftliche sowie unterhaltsam-informative Zug?nge zu den vielf?ltigen, spannenden und vielleicht wenig bekannten Beziehungen zwischen Musik und Wissenschaft. Die Musik der Podcasts steht im engen Bezug zu ihren Inhalten. Musikalischer Ausgangspunkt ist dabei immer ein ursprünglich für Violinen komponiertes kleines Duo Leopold Mozarts aus seiner berühmten Violinschule von 1756. Das in den Jahren 2021/22 entstandene Projekt l?dt alle interessierten Menschen dazu ein, die Universit?t Augsburg an sieben Beispielen einmal etwas anders kennen zu lernen und zu erleben, wo überall Musik in Wissenschaft steckt. Unterstützt wurde diese kreative Verknüpfung von Wissenschaft und Musik durch MEHR MUSIK!, das Musikvermittlungsprogramm der Stadt Augsburg, sowie durch das 伟德国际_伟德国际1946$娱乐app游戏ienlabor der Universit?t Augsburg.

Folge 1: Musik und Künstliche Intelligenz

Zu Gast bei ClangCampus: Ruben Schlagowski M.Sc., wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für menschzentrierte künstliche Intelligenz an der Universit?t Augsburg

In der ClangCampus-Folge ?Musik und Künstliche Intelligenz“ (Interview/ Aufnahme Juli 2021) wird unter anderem der Frage nachgegangen, ob die neue Technologie in Zukunft eher eine Gefahr oder eine helfende Hand für die Musik werden k?nnte. Da man immer mehr mit der Künstlichen Intelligenz in Berührung kommt, wie zum Beispiel in Zukunftsfilmen, am PC oder beim autonomen Fahren, ist zu vermuten, dass die Künstliche Intelligenz – kurz KI – die Welt in Zukunft sehr ver?ndern wird. Ruben Schlagowski spricht über Algorithmen, neuronale Netze und durch künstliche Intelligenz generierte musikalische Kl?nge.?Er führt aus, wie Musik und KI zusammenh?ngen und erkl?rt, dass die Gestaltung von Schnittstellen zwischen Musikern?und Computern ein?zentrales Thema in seiner Forschung ist. Mit konkreten Beispielen aus seiner Arbeit erkl?rt er, wie die KI funktioniert und was man bisher unter dem Begriff versteht. Ruben Schlagowski spricht über Algorithmen, neuronale Netze und den Drum-sequenzer. Er führt aus, wie Musik und KI zusammenh?ngen und erkl?rt, wie Schnittstellen zwischen Menschen und Computer für eine einfachere Nutzung verbessert werden k?nnen. Und eine besonders wichtige Frage in diesem Zusammenhang hat er gleich zu Beginn des Podcast gestellt:

?Ist es schon so weit, dass man Musiker ersetzt …?“
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Folge 1: Musik und Künstliche Intelligenz

Die Musik der ClangCampus-Folge ?Musik und Künstliche Intelligenz“ bezieht sich in vielf?ltiger, charakteristischer Weise auf die Aussagen, die Ruben Schlagowski in diesem Podcast trifft. Ein Gro?teil der Folge wird mit verschiedenen Rhythmen unterlegt, die von einem Xylophon und einem Marimbaphon gespielt werden. Die Logik dahinter basiert auf der Grundmelodie des Violin-Duos von Leopold Mozart. Der erste Abschnitt des Stücks wurde in Bin?rcodes umgewandelt und in musikalische Rhythmen übersetzt. Dieses Motiv ist im weiteren Verlauf des Podcast immer wieder zu h?ren.

Bei der Erkl?rung, wie neuronale Netze trainiert werden, verwendet Ruben Schlagowski das Bild zweier Gegenspieler. Diese werden in der Hintergrundmusik von zwei Instrumenten, einer Oboe und einem Saxophon, dargestellt. Indem die Oboe die Melodie vortr?gt, lernt das Saxophon, sie korrekt nach zu spielen. Am Beispiel der Klangerzeugung beim Klavier erkl?rt Ruben Schlagowski, wofür der Begriff ?Schnittstelle“ steht. Die Tasten eines Klaviers sind beispielsweise die Schnittstelle zwischen dem Menschen und dem Klang, der durch die Taste und die vibrierenden Saiten erzeugt wird. Neben wohlklingenden Klavierakkorden sind im Hintergrund eher ger?uschhaft mit der Hand gezupfte Klaviersaiten zu h?ren.

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Mari H?ring

  • Musikalische Leitung: Mari H?ring
  • Musik: Mari H?ring (Viola), Johannes Hoyer (Klavier), Andrea Kempff (Oboe), Martin Krechlak (Altsaxophon / Drumsequenzer), Stefan Schneider (Klarinette /Bassklarinette), Hanna Mayer (Xylophon / Marimbaphon)
  • Schnitt: Maximilian Grieger (伟德国际_伟德国际1946$娱乐app游戏ienlabor der Universit?t Augsburg), Mari H?ring
  • Projektleitung: Prof. Dr. Johannes Hoyer und Ute Legner, Masterstudiengang Musikvermittlung/Konzertp?dagogik am Leopold Mozart College of Musik der Universit?t Augsburg

    Ein Projekt des Masterstudiengangs Musikvermittlung/Konzertp?dagogik in Kooperation mit dem 伟德国际_伟德国际1946$娱乐app游戏ienlabor der Universit?t Augsburg und MEHR MUSIK!, dem Musikvermittlungsprogramm der Stadt Augsburg

Folge 2: Musik und Recht

Zu Gast bei ClangCampus: Prof. Dr. Christoph Becker, Lehrstuhl für Bürgerliches Recht und Zivilverfahrensrecht, R?misches Recht und Europ?ische Rechtsgeschichte an der Universit?t Augsburg

Als ?Angelegenheiten freier Menschen…“, so Prof. Dr. Christoph Becker, sind Musik und Recht bereits im Bildungskanon der septem artes liberales, der sieben freien Künste der Sp?tantike definiert. Damit stellen sie als Bildungsgüter wichtige Grundpfeiler für unsere kulturelle Entwicklung dar, betont Becker, der in Augsburg den Lehrstuhl für Bürgerliches Recht und Zivilverfahrensrecht, R?misches Recht und Europ?ische Rechtsgeschichte innehat. In dieser Ausgabe von ClangCampus beleuchtet er verschiedene Aspekte, in denen sich Gemeinsamkeiten zwischen den beiden Disziplinen erkennen lassen. Beispielsweise offenbaren sich in Musik und in Recht jeweils Aushandlungs- und Gestaltungsr?ume für wichtige Entscheidungsfragen: Ist ein harmonisches Miteinander erstrebenswert? Wie geht eine Gesellschaft mit Konflikt und Disharmonie um? Gleichwohl basieren sowohl Musik als auch Recht auf menschgemachtem Regelwerk. Regelhaftigkeit versus Improvisation, Teamarbeit versus Solistentum – Christoph Becker nimmt mal die musikalische, mal die rechtswissenschaftlichen Perspektive ein und formuliert spannende Analogien im jeweiligen Praxisfeld. Darüber hinaus laden seine ?berlegungen durchaus auch zu philosophischen Fragestellungen ein.
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Folge 2: Musik und Recht

Die musikalische Transformation von Christoph Beckers Ausführungen für diese ClangCampus-Ausgabe entstand haupts?chlich in der Gruppenimprovisation. Als initiale Ideen wurden wenige Grundtonarten sowie zur Inspiration einzelne, aus der Verbindung der Disziplinen entwickelte Gedanken vorgegeben.
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Unterlegt von einem pulsierenden Grundmetrum formt sich aus dem Ton C, dem Ausgangston des Leopold-Mozart-Duos, sowie sieben seiner Obert?ne ein fl?chiges Klangbild. Es steht stellvertretend für die sieben freien Künste, eine der Grundlagen abendl?ndischer Kultur. Als Ausdruck individueller Kreativit?t, frei erdacht und doch durch Bildung und Erfahrung der Musizierenden geformt, erklingen darin solistische Einwürfe, die auf Motiven des Duos basieren. Ebenso werden Abweichungen von der Grundharmonie h?rbar, die als ?dissonante‘ Meinungen und Konflikt provozierende Handlungen wahrgenommen werden k?nnen, aber auch die L?sung dieser klingenden Ausbrüche hin zu befriedenden Schlusswendungen.

Zur Verdeutlichung des Spannungsfelds zwischen strenger Regelhaftigkeit und Improvisation in der Praxis beider Disziplinen steht neben einer – nach allen Regeln der Kunst geschaffenen – Triosonate von Johann Sebastian Bach auch ein spontan improvisiertes Solostück. Ob nun zum Improvisieren Richtlinien ben?tigt werden oder nicht – die Improvisation, das spontane Entwickeln musikalischer Ideen als Ausgangspunkt gestalterischen Schaffens er?ffnet neue Freir?ume und regt auch in diesem Podcast zu weiterführenden, tiefergehenden Gedankeng?ngen an.


Andrea Kempff

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  • Musikalische Leitung: Andrea Kempff
  • Musik: Mari H?ring (Viola), Andrea Kempff (Oboe), Martin Krechlack (Saxophon), Yangyang Liu (Klavier), Hanna Mayer (Marimbaphon), Stefan Schneider (Klarinette), Katharina Schwab (Fagott)
  • Schnitt: Maximilian Grieger (伟德国际_伟德国际1946$娱乐app游戏ienlabor der Universit?t Augsburg), Andrea Kempff
  • Mastering: Maximilian Grieger
  • Projektleitung: Prof. Dr. Johannes Hoyer und Ute Legner, Masterstudiengang Musikvermittlung/Konzertp?dagogik am Leopold-Mozart-Zentrum der Universit?t Augsburg

    Ein Projekt des Masterstudiengangs Musikvermittlung/Konzertp?dagogik in Kooperation mit dem 伟德国际_伟德国际1946$娱乐app游戏ienlabor der Universit?t Augsburg und MEHR MUSIK!, dem Musikvermittlungsprogramm der Stadt Augsburg

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Folge 3: Musik und Philosophie

Zu Gast bei ClangCampus: Prof. Dr. Georg Gasser, Professur für Philosophie an der Katholisch-Theologischen Fakult?t der Universit?t Augsburg
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?Wenn man sich mit der Philosophiegeschichte besch?ftigt, dann wird man feststellen, dass dort die Musik schon relativ früh eine wichtige Rolle gespielt hat...“ Mit diesem Bezug auf die gro?en Gelehrten der griechischen Antike beginnt Prof. Dr. Georg Gasser den Beitrag ?Philosophie und Musik“ des Podcasts ClangCampus. Der gebürtige Südtiroler ist seit 2020 Professor für Philosophie an der Katholisch-Theologischen Fakult?t der Universit?t Augsburg und stand den Fragen von ClangCampus mit gro?em Engagement Rede und Antwort: Wie k?nnten wohl philosophische Gedanken musikalischen Ausdruck finden und wie schaut die Philosophie auf die Musik?

Georg Gasser interessiert sich dabei besonders für die Methodik, den Weg zum Ziel: Was kann den Menschen helfen, die Welt um uns besser zu verstehen? Fakt ist – die Kunst und gerade die Musik k?nnen uns dabei helfen, die Grenzen der Sprache zu überwinden. Gro?e Philosophen kommen im Podcast zu Wort: Pythagoras, Kant, Leibniz, Wittgenstein und Adorno, die sich alle intensiv mit ?sthetik, der Wirkung von Musik und Kunst besch?ftigt haben.
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Folge 3: Musik und Philosophie

Wenn W?rter nicht mehr weiterhelfen, schlie?t sich die Musik an: Alle Studierenden des Masterstudiengangs Musikvermittlung sind mit ihren Instrumenten zu h?ren – die individuellen Kl?nge unterschiedlicher Stimmen, die sich zu Grundharmonien, zu Dissonanzen finden, miteinander kommunizieren und die sich entwickelnden Gedankeng?nge des Redners begleiten. Auf der einen Seite h?ren wir die ewig in sich ruhende Harmonie des Kosmos, die vom L?rm der Welt unberührt bleibt, und auf der anderen Seite die vielf?ltigen Melodien, die unsere irdische Existenz illustrieren. In einem ruhigen Moment l?sst sich diese Sph?renharmonie sogar im Hier und Jetzt wahrnehmen – ganz leise, kaum vernehmbar. Es ist eine Suche nach Wahrheiten, die die Grenzen der Sprache überschreitet, die in ein Land vordringt, das nur die Musik betreten kann. Schlie?lich: Stille – manchmal ist es besser, zu schweigen.
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Stefan Schneider

  • Musikalische Leitung: Stefan Schneider
  • Musik: Mari H?ring (Viola), Andrea Kempff (Oboe), Martin Krechlak (Saxophon), Yangyang Liu (Klavier), Hanna Mayer (Mallets), Katharina Schwab (Fagott), Stefan Schneider (Klarinette)
  • Schnitt: Maximilian Grieger (伟德国际_伟德国际1946$娱乐app游戏ienlabor der Universit?t Augsburg), Stefan Schneider
  • Mastering: Maximilian Grieger
  • Projektleitung: apl. Prof. Dr. Johannes Hoyer und Ute Legner, Masterstudiengang Musikvermittlung/Konzertp?dagogik am Leopold Mozart College of Music der Universit?t Augsburg

    Ein Projekt des Masterstudiengangs Musikvermittlung/Konzertp?dagogik in Kooperation mit dem 伟德国际_伟德国际1946$娱乐app游戏ienlabor der Universit?t Augsburg und MEHR MUSIK!, dem Musikvermittlungsprogramm der Stadt Augsburg

Folge 4: Musik und 伟德国际_伟德国际1946$娱乐app游戏ien

Zu Gast bei ClangCampus: Dr. Paula Nitschke, Akademische R?tin auf Zeit im Bereich 伟德国际_伟德国际1946$娱乐app游戏ienrealit?t an der Professur für Kommunikationswissenschaft/伟德国际_伟德国际1946$娱乐app游戏ienrealit?t der Universit?t Augsburg

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Musik, 伟德国际_伟德国际1946$娱乐app游戏ien und Kommunikation – ein eng zusammenh?ngendes, verflochtenes Konglomerat über jegliche Grenzen hinweg. Doch weil die Grenzen zwischen den drei Bereichen im Alltag immer wieder verschwimmen, f?llt es oft schwer, klare Unterscheidungen zu treffen. Gilt Musik als ein Kommunikationsmedium? Oder besteht Musik aus Kommunikation? Mit diesen Ausgangsfragen l?dt ClangCampus Dr. Paula Nitschke, Dozentin für 伟德国际_伟德国际1946$娱乐app游戏ienrealit?t an der Professur für Kommunikationswissenschaft/伟德国际_伟德国际1946$娱乐app游戏ienrealit?t der Universit?t Augsburg, zum Gespr?ch ein. Aus fachlicher Sicht erkl?rt sie uns, wie die 伟德国际_伟德国际1946$娱乐app游戏ienwelt sich entwickelt hat und unsere Gegenwart beeinflusst.

Ein Schwerpunkt ihres Faches ist die Erforschung des Zusammenhangs zwischen 伟德国际_伟德国际1946$娱乐app游戏ien und Gesellschaftswandel. Die Ver?nderung der technischen 伟德国际_伟德国际1946$娱乐app游戏ien ver?ndert die Art und Weise, wie Musik rezipiert und produziert wird. Paula Nitschke gibt auch Einblicke, wie sie pers?nlich diesen Wandel erfahren hat.

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Folge 4: Musik und 伟德国际_伟德国际1946$娱乐app游戏ien

Ob Grammophon, Tonbandkassette, Schallplattenspieler, Radio oder Streaming-Dienste wie Spotify oder Apple Music: sie alle sind Akteure, die uns ab dem ausgehenden 19. Jahrhundert mit der zunehmenden Technisierung der Welt bis auf dem heute hoch digitalisierten Alltag mit T?nen und Kl?ngen begleiten bzw. begleiteten. Im Rampenlicht des Podcast steht das Thema ?伟德国际_伟德国际1946$娱乐app游戏ienwandel“, das hier mit einer kreativen musikalischen ?Kommentierung‘ verknüpft wird – auch unter Verwendung von Leopold Mozarts Duo, das immer wieder in der gesamten ClangCampus-Podcast-Reihe gegenw?rtig ist, mal h?rbar, mal versteckt.

Dank der Unterstützung von Bratschistin Mari H?ring und dem Saxophonisten sowie Electronic Music Producer Martin Krechlak konnte die Musikgestaltung des Podcast verwirklicht werden. Paula Nitschke nimmt die H?rerinnen und H?rer mit auf eine mediale Zeitreise, klanglich-musikalisch kommentiert von den Studierenden des Masterstudiengangs Musikvermittlung. Leopold Mozarts Musik kommt dabei ebenso zu Geh?r wie z.B. das Surren einer Tonbandkassette aus den 1970er Jahren – Klang und Ger?usch kommunizieren miteinander.

Yangyang Liu

  • Musikalische Leitung: Yangyang Liu
  • Musik: Mari H?ring (Viola), Martin Krechlak (Saxofon, Electronic Music)
  • Schnitt und Mix: Maximilian Grieger (伟德国际_伟德国际1946$娱乐app游戏ienlabor der Universit?t Augsburg), Yangyang Liu
  • Mastering: Maximilian Grieger
  • Projektleitung: apl. Prof. Dr. Johannes Hoyer und Ute Legner, Masterstudiengang Musikvermittlung/Konzertp?dagogik am Leopold-Mozart-Zentrum der Universit?t Augsburg

    Ein Projekt des Masterstudiengangs Musikvermittlung/Konzertp?dagogik in Kooperation mit dem 伟德国际_伟德国际1946$娱乐app游戏ienlabor der Universit?t Augsburg und MEHR MUSIK!, dem Musikvermittlungsprogramm der Stadt Augsburg

Folge 5: Musik und Literatur

Zu Gast bei ClangCampus: Prof. Dr. Günter Butzer, Lehrstuhl für Vergleichende Literaturwissenschaft/ Europ?ische Literaturen an der Universit?t Augsburg

Die W?rter tanzen, die Sprache groovt… Dass Musik und Literatur schon immer untrennbar miteinander verbunden waren, zeigt die Musiké der griechischen Antike. In der aktuellen Popkultur stehen Text und Musik wieder ganz selbstverst?ndlich zusammen auf der Bühne. Punk und HipHop, Raves und Poetry Slams sind Prof. Dr. Günter Butzer ein besonderes Anliegen. Er ist Lehrstuhlinhaber für Vergleichende Literaturwissenschaft und Europ?ische Literaturen an der Universit?t Augsburg und begibt sich für ClangCampus auf die Suche nach Berührungspunkten von Literatur und Musik.

Sein Blick geht dabei zurück in die Geschichte des geschriebenen Wortes, er erforscht die spannende Aktualit?t zwischen Dadaismus und Texten der Popkultur und zeigt auf, wo die Besonderheiten der Künste zu einer gemeinsamen Performance-Kunst verschmelzen. Wer bekommt da nicht auch Lust, gleich mitzugrooven und im dadaistischen Stil Laute und W?rter rhythmisch tanzen zu lassen? In der Vergleichenden Literaturwissenschaft kann beides erlebt werden: Musik und Sprache als sich erg?nzende und steigernde Einheit.
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Folge 5: Musik und Literatur

112 beats per minute – der Puls zieht sich wie ein Herzschlag durch diese ClangCampus-Folge. Im Metrum finden sich Musik und Sprache vereint, der Rhythmus ist das Element, das die Künste miteinander verbindet. Rhythmisierte Laute, rhythmisierte Sprache sind der Ursprung für die Musikalit?t des Wortes. Vom Dadaismus inspiriert erklingen im Podcast Text-Kompositionen, deren sprachliches Material zwei S?tzen entnommen ist, die Leopold Mozart über sein zweites Violin-Duo schrieb: ?Hier sind die Stücke zur ?bung. Je unschmackhafter man sie findet, je mehr vergnügt es mich.“

In ihre Silben, Vokale und Konsonanten unterteilt, fügen sich die Wortbausteine zu einer fugenartigen Laut-Komposition zusammen. Neben dem tragenden Rhythmus stehen freie Wort-Collagen, die mit den musikalischen M?glichkeiten der Sprache und der menschlichen Stimme spielen, welche das ursprünglichste und elementarste Instrument des Menschen ist. Daneben erklingen weitere elementare Instrumente mit und zwischen den Texten. Marimbaphon, K?rperkl?nge und Perkussionsinstrumente erg?nzen die Rhythmus-Maschine. Und wenn von Laut-Kompositionen die Rede ist, darf natürlich einer nicht fehlen – Kurt Schwitters, ein Pionier der Sprachperformance. Der Anfang seiner legend?ren ?Ursonate“ ert?nt neu interpretiert. Selbstverst?ndlich in 112 bpm.
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Hanna Mayer

  • Musikalische Leitung: Hanna Mayer
  • Musik: Mari H?ring, Andrea Kempff, Martin Krechlack, Yangyang Liu, Stefan Schneider, Katharina Schwab (Stimme), Hanna Mayer (Stimme, Bodypercussion und Marimbaphon)
  • Schnitt: Maximilian Grieger (伟德国际_伟德国际1946$娱乐app游戏ienlabor der Universit?t Augsburg), Hanna Mayer
  • Mastering: Maximilian Grieger
  • Projektleitung: apl. Prof. Dr. Johannes Hoyer und Ute Legner, Masterstudiengang Musikvermittlung/Konzertp?dagogik am Leopold Mozart College of Musik der Universit?t Augsburg

    Ein Projekt des Masterstudiengangs Musikvermittlung/Konzertp?dagogik in Kooperation mit dem 伟德国际_伟德国际1946$娱乐app游戏ienlabor der Universit?t Augsburg und MEHR MUSIK!, dem Musikvermittlungsprogramm der Stadt Augsburg

Folge 6: Musik und Mathematik

Zu Gast bei ClangCampus: Prof. Dr. Bernhard Hanke, Lehrstuhl für Differentialgeometrie an der Universit?t Augsburg

Diese ClangCampus-Folge geht unter anderem der Frage nach, ob sich Musik und Mathematik nur peripher tangieren oder ob sich mannigfaltige Schnittmengen finden lassen. Sie beleuchtet auch, wie Zahlen klingen k?nnen. Zum Beispiel 2:1, 3:2 oder 4:3. Das sind keine Fu?ballergebnisse, sondern von Pythagoras mittels Mathematik definierte Schwingungsverh?ltnisse, die der gesamten westlichen Musik zugrunde liegen.

Doch nicht nur bei Tonh?henverh?ltnissen zeigt sich die enge Verbindung von Mathematik und Musik, wie im Gespr?ch mit Professor Dr. Bernhard Hanke deutlich wird. Der Lehrstuhlinhaber für Differentialgeometrie am Institut für Mathematik der Universit?t Augsburg spricht in diesem Podcast über die lange gemeinsame Historie der beiden F?cher, über mathematische Verh?ltnisse in der Musik und das Spielerische in der Mathematik. Darüber hinaus beleuchtet er die zentralen Rollen von Kreativit?t und Dialog in beiden Disziplinen und entkr?ftet damit ganz nebenbei typische Vorurteile gegenüber der Mathematik. Nein, trocken und verstaubt war an diesem Interview gar nichts. Im Gegenteil. In jedem Satz von Prof. Hanke war die Faszination für sein Fach – die Mathematik – ebenso zu spüren, wie die Begeisterung für sein gro?es Hobby – die Musik.
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Folge 6: Musik und Mathematik

Die Musik des Podcasts ?Musik und Mathematik“ bewegt sich im Spannungsfeld von Jazz, Minimal Music und freier Improvisation. Sie verbindet analoge Instrumente wie das Vibraphon, das Klavier oder das Saxophon mit elektronischen Kl?ngen von Synthesizern und Effektpedalen. Die vielf?ltigen Beziehungen zwischen Mathematik und Musik boten dabei unz?hlige kompositorische M?glichkeiten zur Be- und Verarbeitung eines Violin-Duos von Leopold Mozart.
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Zun?chst ergaben sich durch das Zusammenführen von an Primzahlpositionen befindlichen Noten in Mozarts Stück ein Tonvorrat und eine Melodie. Diese Elemente bilden die Grundlage für die gesamte Musik und werden zu Beginn durch das im polyrhythmischen Verh?ltnis 4:3 gespielte Klavier ausgeleuchtet. Es folgt eine elektronisch verfremdete Saxophon-Improvisation mit Elementen des originalen Mozart-Themas. Im Anschluss daran stellen Vibraphon und Klarinette dialogisch die extrahierte Primzahlenmelodie vor. Die einsetzende begleitende Klangfl?che von Synthesizer und Klavier bewegt sich in einem in Achteln durchlaufenden 7/8-Rhythmus mit wechselnden Betonungen. Die Gruppierungen (4+3+7 oder 4+6+4) innerhalb dieser Taktart ergaben sich durch das Abz?hlen von Tongruppen in der Mozartvorlage und das Aneinanderreihen der Ergebnisse.
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Martin Krechlak

  • Musikalische Leitung: Martin Krechlak
  • Musik: Hanna Mayer (Vibraphon), Stefan Schneider (Klarinette), Martin Krechlak (Saxophon, Synthesizer, Klavier, Effekte, Komposition) - Martin Krechlak
  • Schnitt und Mix: Maximilian Grieger, 伟德国际_伟德国际1946$娱乐app游戏ienlabor der Universit?t Augsburg und Martin Krechlak
  • Mastering: Maximilian Grieger
  • Projektleitung: Prof. Dr. Johannes Hoyer und Ute Legner, Masterstudiengang Musikvermittlung/Konzertp?dagogik am Leopold Mozart College of Music der Universit?t Augsburg

    Ein Projekt des Masterstudiengangs Musikvermittlung/Konzertp?dagogik in Kooperation mit dem 伟德国际_伟德国际1946$娱乐app游戏ienlabor der Universit?t Augsburg und MEHR MUSIK!, dem Musikvermittlungsprogramm der Stadt Augsburg

Folge 7: Musik und Frieden

Ein Podcast von Katharina Schwab und Hanna Mayer

Zu Gast bei ClangCampus: Prof. Dr. Christoph Weller, Lehrstuhl für Politikwissenschaft, Friedens- und Konfliktforschung an der Universit?t Augsburg

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Jedes Jahr am 8. August feiert Augsburg das Friedensfest, dessen Ursprung auf den Westf?lischen Frieden von 1648 zurückgeht und ein Zeichen der konfessionellen Befriedung ist. In Erinnerung an das Ende ihrer Unterdru?ckung feierten die Augsburger Protestantinnen und Protestanten am 8. August 1650 erstmals das Hohe Friedensfest. Diese Geschichte bildet die Grundlage für das Selbstverst?ndnis Augsburgs als Friedensstadt, was auch im 2008 errichteten Lehrstuhl für Politikwissenschaft, Friedens- und Konfliktforschung, den Prof. Dr. Christoph Weller seitdem leitet, zum Ausdruck kommt. Dabei hat sich eine enge Zusammenarbeit mit verschiedenen Einrichtungen der Friedensstadt und dem Lehrstuhl entwickelt, z.B. mit dem Augsburger Friedensbüro.


Aus der Friedens- und Konfliktforschung gehen auch für die Musik interessante Aspekte hervor. Ein Blick in die Geschichte zeigt, dass Musik nicht selten dazu verwendet wurde und wird, um das Milit?r und den Krieg zu glorifizieren und durch Propaganda Menschen zu beeinflussen. Doch auch im Zusammenhang mit Konfliktbearbeitung im Sinne einer Deeskalation und der St?rkung des Friedens bestehen vielf?ltige Zusammenh?nge mit Musik. Das zeigt sich schon im Kleinen, denn das gemeinsame Musizieren im Ensemble ist immer ein Umgang mit unterschiedlichen musikalischen Ansichten und mit der Diversit?t der Musikerinnen und Musikern. Gleichzeitig sind die Musizierenden aufgefordert, sich gegenseitig zuzuh?ren und aufeinander einzugehen. Im Podcast gibt Christoph Weller Einblicke, wie Musik mit Frieden und Konflikt zusammenh?ngt und zeigt Verbindungen der beiden Themen auf.
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Folge 7: Musik und Frieden

Ausgehend von dem Gedanken Prof. Dr. Christoph Wellers, dass sich zwischen Harmonie und Dissonanz immer wieder die Frage nach dem richtigen Weg stellt, ist in der vorliegenden Musik dieses Spannungsfeld kreativer Impuls. Die Bearbeitungen und Verfremdungen von Leopold Mozarts Duo aus seiner Violinschule sollen musikalische Sinnbilder oder Ann?herungen sein an das Thema Konflikt und Frieden. Die unterschiedlichen Besetzungen und Klangfarben (insbesondere die ?unendlichen“ M?glichkeiten des Synthesizers) lassen erahnen, dass der Weg zum Frieden nicht selten mühsam, anstrengend und komplex ist. Im Dialog zwischen Harmonie und Dissonanz stellen die Akteure ihre Beziehungen immer wieder in Frage, ob sie zu einer vollendeten L?sung kommen, bleibt offen – ?hnlich wie beim verminderten Sept-Akkord am Schluss, der sich in sehr unterschiedliche Richtungen aufl?sen lassen k?nnte...
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Katharina Schwab

  • Musikalische Leitung: Katharina Schwab
  • Musik: Mari H?ring (Viola), Andrea Kempff (Oboe), Stefan Schneider (Klarinette und Bassklarinette), Martin Krechlak (Sopransaxophon, Tenorsaxophon und Synthesizer), Katharina Schwab (Fagott), Hanna Mayer (Marimbaphon), Yangyang Liu (Klavier)
  • Schnitt: Maximilian Grieger (伟德国际_伟德国际1946$娱乐app游戏ienlabor der Universit?t Augsburg), Katharina Schwab
  • Mastering: Maximilian Grieger
  • Projektleitung: apl. Prof. Dr. Johannes Hoyer und Ute Legner, Masterstudiengang Musikvermittlung/Konzertp?dagogik am Leopold Mozart College of Music der Universit?t Augsburg

    Ein Projekt des Masterstudiengangs Musikvermittlung/Konzertp?dagogik in Kooperation mit dem 伟德国际_伟德国际1946$娱乐app游戏ienlabor der Universit?t Augsburg und MEHR MUSIK!, dem Musikvermittlungsprogramm der Stadt Augsburg

Das ClangCampus-Team

V.l.: Katharina Schwab, Stefan Schneider, Mari H?ring, Hanna Mayer, Johannes Hoyer, Martin Krechlak, Yangyang Liu, Andrea Kempff, Ute Legner (nicht im Bild) ? Universit?t Augsburg
Das Musikvermittlungsprogramm der Stadt Augsburg Mehr Musik!

Ansprechperson

Wissenschaftlicher Mitarbeiter für Musikwissenschaft
Leopold Mozart College of Music
  • Telefon: +49 821 598-6127
  • E-Mail:
  • (Geb?ude Grottenau)

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